Es ist Googles Haus — Wir leben nur darin

Akzeptieren wir, dass wir nach Googles Regeln spielen und nutzen sie zu unserem Vorteil!

Google hat schon wieder einen unglaublichen Gewinn gemacht und baut mit diesem Geld seine Mark­t­macht weit­er aus. Was jet­zt aus staatlich­er oder Monopol Sicht ein Prob­lem sein kön­nte, ist für uns KMUS allerd­ings auch eine Chance. Wir müssen sie nur nutzen. Google will zen­trale Anlauf­stelle für eigentlich alles sein. Deswe­gen entwick­elt Google auch immer neue Ser­vices. Was früher mit Google Maps ange­fan­gen hat, set­zt sich nun mit Ser­vices wie der Flug­suche oder “Google Things To Do” fort. Das kann man jet­zt erst­mal neg­a­tiv sehen, aber wie gesagt, es liegt auch eine Chance da drin. Denn – und das muss man sehen– Google bietet die Dien­ste nicht selb­st an, son­dern ver­mit­telt nur und das nor­maler­weise auch ohne Provision.

Warum nimmt Google kein Geld für seine Services?

Aber warum macht Google das? Um den Sinn dahin­ter zu ver­ste­hen, müssen wir uns Googles Geschäftsmod­ell anschauen. Google ver­di­ent Geld mit Wer­bung. Mit so gut wie nichts anderem. Der Verkauf von Smart­phones oder kostenpflichtige Dien­ste wie Google Ana­lyt­ics 365 deck­en nur ganz wenige Kosten ab. Google benötigt also viel Traf­fic, um weit­er­hin Wer­bung zu verkaufen. Deshalb sind Google alle Dien­ste recht, die User in Googles Uni­ver­sum hal­ten. Das heißt also, Google sieht sich eher als Part­ner als als Konkur­renz zu Anbi­etern von Pro­duk­ten und Dien­stleis­tun­gen– solange diese nicht auch Such­leis­tun­gen anbi­eten oder Wer­bung verkaufen. Google will also guten Ser­vice liefern für alle Leute, die sich im Google Uni­ver­sum befind­en und alle Fir­men, die zu diesen Regeln mit­spie­len, kön­nen davon profitieren.

Google, die Datenfirma

Google sieht sich selb­st als Daten­fir­ma, und deshalb sam­melt Google viele Dat­en, die dann ver­wen­det wer­den, um Google Ser­vices bess­er zu machen. Google kann diese Dat­en aber nur sam­meln, wenn die Google­bots die Dat­en auch ver­ste­hen. Und da Googles Bots nicht immer sehr intel­li­gent sind, benötigt Google Hil­fe von uns. Diese Hil­fe beste­ht darin, dass wir die Dat­en richtig auf­bere­it­en, und zum Dank gibt uns Google eine gute Posi­tion in der entsprechen­den Suche. Das kann sein, dass unser Rezept mit kuban­is­chem Hüh­nchen in der Suche als Rezept angezeigt wird– und somit direkt gek­lickt wer­den kann, oder dass unsere Stadt­führung oder unser Muse­um in der Google Suche gut platziert sind. Dabei ist es wie gesagt für Google nicht wichtig direkt Geld zu ver­di­enen, son­dern die Aufmerk­samkeit der Benutzerin und Benutzer im eige­nen Uni­ver­sum zu behal­ten. Das Geld, das mit dem Verkauf der Pro­duk­te erzählt wird, kön­nen wir bekommen.

Langfristig ein Problem…

Einen Wer­mut­stropfen gibt es natür­lich auch. Google schal­tet auf allen seinen Dien­sten natür­lich auch Wer­bung. Es ist für uns also gut und schön von Google gemocht zu wer­den– also zum Beispiel mit ein­er guten Posi­tion in den Suchergeb­nis­sen– aber langfristig gibt es auf allen Google Pro­duk­ten Wer­bung und diese Wer­bung dominiert die nor­malen Suchergeb­nisse. Damit helfen wir, indem wir unsere Dat­en eingeben, dass die Leute im Google Uni­ver­sum bleiben und müssen damit rech­nen, nur anfangs davon kosten­los prof­i­tieren zu kön­nen. Ist das schlimm? Ich denke nicht. Denn Kun­den-Akquise kostet immer Geld, egal welchen Chan­nel wir nutzen. Und uns bleibt ja immer­hin die Anfangszeit von neuen Pro­duk­ten oder zumin­d­est die Marge, wenn wir unsere Wer­bung gut kalkulieren.

Insofern: es ist Googles Haus und das ist so groß, dass wir uns da drin gut ein­richt­en können.

Habt ihr Fra­gen zu Google-Pro­duk­ten, braucht ihr Unter­stützung bei Google Ads oder SEO? Wir helfen euch gerne weit­er!

Viel Erfolg bei eurem Business,
Diet­mar Fischer

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