What Would Google Do angewandt: der Fall Righthaven LLC

Blocksite Screenshot
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… wie Spiegel Online aktuell erwäh­nt, ist Righthaven LLC als Rechtekäufer im Auf­trag klein­er Lokalver­lage in den USA dabei, Blog­ger zu verk­la­gen.
Warum? Diese Blog­ger brin­gen Auszüge aus Artikeln aus Lokalzeitun­gen.

Da ich ger­ade “What Would Google Do” von Jeff Jarvis gehört habe, kommt mir das ver­dammt bekan­nt vor: Zeitungsver­lage wollen nicht zitiert wer­den, da sie die News und den Link auf ihren Artikel als schädlich empfind­en. Jeff Jarvis sagt, das ist schädliche Poli­tik, denn dieses Ver­hal­ten kostet die Ver­lage Aufmerk­samkeit.

Some news­pa­pers object to being aggre­gat­ed. I believe papers should beg to be aggre­gat­ed so more read­ers will dis­cov­er their con­tent.

Nun jeden­falls schlägt die gar nicht amüsierte Leser­schaft und Blog-Com­mu­ni­ty zurück:
Es gibt Lis­ten zu dem Fire­fox-Plu­g­in Block­Site, so dass dieses genau die betr­e­f­fend­en Lokalzeitun­gen block­iert und somit ein Anzeigen unmöglich macht — ich wäre echt scharf auf eine sta­tis­tis­che Auswer­tung des Erfol­gs der Klag. Gibt es mehr oder weniger Leser?

Das wer­den die Lokalzeitun­gen uns wohl nicht ver­rat­en. Einen Hin­weis darauf kann uns sich­er der PageR­ank der Lokalzeitun­gen geben, denn wenn kein Blog­ger mehr auf sie zeigt, kom­men nicht nur keine Leser, son­dern der PageR­ank sinkt auch 😀 Soll­ten wir also beobacht­en.

Let­ztlich öffnet sich hier ein inter­es­santes Forschungs­the­ma: erhöhen Blog­ger die Leser­schaft, wenn sie lokale Artikel in ihren Blogs zitieren?
Hat jemand von euch dort ne Unter­suchung parat?

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