Was tun, wenn Twitterer euch nerven — ihr ihnen aber folgen müsst?

Was tun, wenn Twitterer euch nerven — ihr ihnen aber folgen müsst?

Liebe Leser,

ein klas­sis­ches Prob­lem, mit dem wir öfter als uns lieb ist, kon­fron­tiert wer­den: jemand schreibt unin­ter­es­santes Zeug, das wir nicht lesen wollen, qua­si unser per­sön­lich­er Spam. Wir kön­nen aber den Unfol­low-But­ton nicht benutzen, da wir den Spam­mer per­sön­lich ken­nen und er/sie echt böse wäre, wenn wir unfol­lowen.

Stummschalten eines Twitererers

Stumm­schal­ten eines Twiter­erers

Nun hat Twit­ter vor einiger Zeit den Stumm­schal­ten-But­ton einge­führt. Auf der Pro­fil­seite des Stör­ers find­et ihr im Ein­stel­lungs­menü den But­ton Stumm­schal­ten.

Auf Pro­filebene kann man dann ein­se­hen, wen man stumm geschal­tet hat, dort gibt es einen extra Menüpunkt dafür.

Viel Spaß beim Twit­tern,
Diet­mar

PS: Schreibt uns an, wenn ihr Nach­hil­fe beim Twit­tern benötigt. Wir sind wahrschein­lich die Coach­es mit der meis­ten Lehrerfahrung für Social Media deutsch­landweit.

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Twitteraccounts übernehmen

UPDATE:
Aktuell kommt Twit­ter nicht nach bei der Über­tra­gung von inak­tiv­en Nutzer­na­men. Sie über­legen sich da eine Lösung. Schade, aber so ist es lei­der, der aktuelle Hack funk­tion­iert nicht mehr 🙁

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Liebe Leser,Twitter Logo (c) Twitter.com

neulich habe ich mir die Frage gestellt, wie man einen Twit­ter­ac­count übernehmen kann. Ich hat­te mich darüber geärg­ert, dass alle guten Namen bei Twit­ter beset­zt sind — aber ich bin auf Abhil­fe gestoßen 😀

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Twitter schmeißt Clients ‘raus — welche Alternativen hat Tweetdeck?

Twitter schmeißt Clients ‘raus — welche Alternativen hat Tweetdeck?

Twit­ter will die Kon­trolle über seine Nutzer. Einige der Frem­dan­bi­eter von Twit­ter-Inter­faces sollen keinen Zugriff mehr auf Twit­ter erhal­ten, z.B. auch Tweet­deck. Was hat das für Kon­se­quen­zen?

Es ist an sich ver­ständlich, dass Twit­ter mehr Traf­fic direkt auf sein­er Web­seite haben will, nur: hätte man das sich nicht früher über­legen kön­nen? Ich will hier aber nicht über Twit­ters Optio­nen sprechen, son­dern über die Möglichkeit­en der im Regen ste­hen­den Frem­dan­bi­eter.

Optio­nen von Tweet­deck & Co
Zuerst ein­mal kön­nen diese natür­lich mit Twit­ter ver­han­deln. Hoot­suite darf auch weit­er beste­hen, vielle­icht kön­nen die anderen Anbi­eter ja auch einen Deal machen wie Hoot­suite bzw. Funk­tio­nen zurück­nehmen, die Twit­ter ärg­ern. Wie z.B. die län­geren Tweets von Tweet­Deck.
Ich gehe hier aber davon aus, dass Tweet­Deck schon länger von den Plä­nen Twit­ters wusste, die Tweets über 140 Zeichen also eine Reak­tion auf Twit­ters Poli­tik ist — Ver­hand­lun­gen also sinn­los.

Als Zweites kön­nten die Anbi­eter Twit­ter am Wer­beer­lös beteili­gen, ähn­lich wie Zyn­ga an Face­book Geld abführt. Da die Twit­ter­clients viele von Twit­ter unter­schiedliche Geschäftsmod­elle ver­fol­gen, wäre dies eigentlich eine prak­tis­che Sache für Twit­ter: ohne Änderung des Geschäftsmod­ells würde mehr Geld fließen. Ich glaube aber nicht, dass Twit­ter darauf einge­ht. Hier geht es mehr um Kon­trolle als um Geld.

Als Drittes — und dies wäre eine Abwehrschlacht — kön­nten sich die alter­na­tiv­en Clients zusam­men­schließen und ihr eigenes Net­zw­erk auf­machen. Dies würde dann vielle­icht 30% der Twit­ter­er umfassen, etwa 30 Mil­lio­nen Nutzer, keine schlechte Basis.
Hier­bei gilt es allerd­ings, recht intel­li­gent vorzuge­hen: wir arbeit­en hier mit Net­zw­erk­ef­fek­ten, d.h. das stärkere Net­zw­erk dominiert langfristig den gesamten Markt. Daher gilt es, klare Unter­schei­dungsmöglichkeit­en und Lock-Ins zu instal­lieren. Apple hat vorgemacht, wie man sowas in einem Net­zw­erk­markt gegen große Geg­n­er sin­nvoll tut.

Vorteile eines Gegen-Twit­ter
Welche Fak­toren kön­nten für Tweet­Deck & Co entschei­dend sein:
1. Län­gere Tweets: wenn viele Leute so gen­ervt sind von der Beschränkung auf 140 Zeichen, dann ist hier ein großes Poten­tial. Man braucht ja nicht wirk­lich 1.000 Zeichen, aber 200 plus die URL und die Hash­tags, das wäre doch was!

2. User Inter­face: ich gehe wirk­lich nur, wenn ich es nicht ver­mei­den kann, auf Twitter.com, da das User Inter­face ein­fach schlecht ist. Ich twit­tere mit Tweet­Deck und Hoot­suite, wobei ich ersteres bevorzuge, da es ein eigen­ständi­ges Pro­gramm ist. Mit bei­den Clients habe ich sehr viel mehr Möglichkeit­en als mit Twit­ter (Sched­uled Tweets, Sta­tis­tiken, Lis­ten­man­age­ment etc.)

3. Geschäftsmod­ell: ger­ade pro­fes­sionelle Twit­ter­er sind wohl bere­it, für Wer­be­frei­heit auch Geld zu zahlen. Wenn eine Pre­mi­um­mit­glied­schaft bei einem Client zu Wer­be­frei­heit führt — zusät­zlich zu besseren Funk­tio­nen — wäre dies für die zahlungskräftig­ste Ziel­gruppe inter­es­sant. Dann haben wir Twit­ter für die Ama­teure und das andere Net­zw­erk für die Profis.

4. Mark­t­macht: Twit­ter scheint seine Macht zu Kopf zu steigen. Wenn Mark­t­macht zu unfre­undlichem Geschäfts­ge­bahren führt und die Kun­den — die Twit­ter­er — schlechter behan­delt wer­den, dann suchen sie Alter­na­tiv­en.

5. Apps & Plu­g­ins: das andere Net­zw­erk muss sich auf­grund sein­er Het­ero­gen­ität auf Stan­dards eini­gen. Stan­dards ermöglichen auch eine prak­tis­che, offene API, so dass viele Drit­tan­wen­dung­spro­gram­mier­er Sicher­heit hät­ten, ihre Apps zur Ver­wen­dung im neuen Net­zw­erk zu pro­gram­mieren. Diese Apps wür­den die Funk­tion­al­ität und damit den Wert und die Unter­schei­d­barkeit des Net­zw­erks weit­er erhöhen. Zusät­zlich hätte man so auch die freie Soft­ware-Bewe­gung mit im Boot.

Wie soll­ten die Alter­na­tiv­en vorge­hen
1. Bre­ites Bünd­nis schließen

2. Part­ner von außer­halb mit ins Boot holen (Face­book, Google, OpenID, Mobil­funkprovider…)

3. Tweets von Twit­terusern mit ein­fachen Hil­f­s­mit­teln im Net­zw­erk les­bar machen (Client, der die Tweets in bei­de Net­zw­erke sendet — sowas muss intel­li­gent ange­fasst wer­den, son­st dro­hen Kla­gen von Twit­ter)

Nun, ich bin ges­pan­nt, was sich an der Twit­ter­front weit­er­hin tut, ehrlich gesagt, glaube ich nicht an meine Lösung: zu kom­pliziert, zu unkon­ven­tionell. Zusam­me­nar­beit, bah!

Schönes Woch­enende,
Diet­mar

PS: Ger­ade gefun­den: es gibt wirk­lich Über­legun­gen in die Rich­tung. Uber­Me­dia rüstet auf, um eine Alter­na­tive zu wer­den. Den Artikel gibt’s hier bei Mash­able!

Gute Ergänzung zum Twitterhintergrunddesign

… ger­ade von Tape­Jens getwit­tert bekom­men: Ruhani Rabins ide­ales Twit­ter­hin­ter­grund­de­sign, passt gut zu meinem Artikel über Hin­ter­grund­de­sign vom 21. Sep­tem­ber:

Eine Anleitung, wie man seine Infos ‘rüber­bringt und den Hin­ter­grund für ver­schiedene Auflö­sun­gen gle­ichzeit­ig schön gestal­tet!

Twitterhintergrund ändern

Twitterhintergrund ändern

Liebe design­freudi­gen Leser,

Twitter Logo

da ich ja jet­zt unter die Pow­er­twit­ter­er gegan­gen bin (Diet­mar_­Fis­ch­er mein Account), beschäftige ich mich auch gle­ich mit der Indi­vid­u­al­isierung von Twit­ter, konkret: wie kann ich mein Twit­ter anpassen?

Dazu haben wir 3 Möglichkeit­en:

Über Twitter

Die ein­fach­ste Möglichkeit das Twit­ter­de­sign zu ändern, ist die von Twit­ter selb­st. Dazu klick­en wir auf:

  1. Ein­stel­lun­gen
  2. Design
  3. klick­en ein Design an oder gehen auf Far­ben ändern
  4. Änderun­gen spe­ich­ern
  5. Fer­tig!

Über einen kostenlosen Twitterdesigner

Dann haben wir auch noch die Möglichkeit, uns Designs selb­st zu erstellen, z.B. über den Freetwit­ter­de­sign­er.

Der ist intu­itiv ver­ständlich, erlaubt uns, einen schö­nen Hin­ter­grund einzustellen und noch mehrere Bilder auf dem Hin­ter­grund zu platzieren sowie die Menü­far­ben der Twit­ter­ober­fläche zu verän­dern, ähn­lich wie bei Twit­ter selb­st (s.o.).

Mit einem Graphikprogramm

Schließlich kann man als Drittes auch – wenn man mit Graphikpro­gram­men umge­hen kann – ganz ohne Hil­fe eine neue Ober­fläche für Twit­ter erstellen. Der Trick ist näm­lich der, dass das wesentliche Designele­ment von Twit­ter das Hin­ter­grund­bild ist, über dem dann das Chat­fen­ster liegt.

Um das Hin­ter­grund­bild zu verän­dern, müsst ihr erst ein­mal wis­sen, in welch­er Auflö­sung euer Twit­ter läuft: ein­fach auf euer Twit­ter bei Twitter.com gehen, das Hin­ter­grund­bild anzeigen lassen (rechte Maus­taste auf den Hin­ter­grund, da find­et ihr das im Menü) und dann schauen, welche Auflö­sung das Hin­ter­grund­bild hat. Im Fire­fox ste­ht das in der Titelleiste.

Nun in euer Graphikpro­gramm, neues Bild in dieser Größe erstellen, hüb­sch machen und dann über „Hin­ter­grund­bild hochladen“ im Menü Ein­stel­lun­gen (s. Abschnitt Über Twit­ter) ändern, fer­tig!

Was man nicht ändern kann

Vieles kann man indi­vid­u­al­isieren, doch nicht alles. Nicht ändern kann man

  • die Schrif­tart
  • die Schrift­größe
  • das Lay­out der Seite (wo welch­es Ele­ment auf der Seite erscheint)
  • den HTML-Code der Seite
  • das Style Sheet (CSS) der Seite.

Freie Twitterhintergründe

Wer sich nicht die Mühe machen möchte, einen eige­nen Twit­ter­hin­ter­grund zu desig­nen oder keinen Wert auf ein Cor­po­rate Design leg­en muss, der kann sich auch einen der vie­len kosten­losen Twit­ter­hin­ter­grunde aus dem Netz laden (z.B. bei Google „freie Twit­ter­hin­ter­gründe“ eingeben).

Viel Spaß beim Tweak­en eures Twit­ters!

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